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Bürgerarbeiter sollen öffentliche Anlagen pflegen

Gehrdener Abgeordnete sammelt Ideen

Von GERKO NAUMANN
Gehrden. Die CDU-Regionsabgeordnete Luise Treiber spricht sich dafür aus, das bundesweite Modellprojekt „Bürgerarbeit - eine Chance für alle Beteiligten" auch in Gehrden umzusetzen. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat vorgeschlagen, dass Empfänger von Arbeitslosengeld II drei Jahre lang 30 Stunden pro Woche für gemeinnützige Arbeiten einge-setzt werden. Für die Bezahlung von rund 900 Euro pro Monat soll die Bundesagentur für Arbeit aufkommen.
In der Region Hannover seien 700 Plätze für Langzeitarbeitslose vorgesehen, sagt Treiber. Für die konkrete Umsetzung in der Burg-bergstadt hat sie bereits Ideen gesammelt. „Vorstellbar sind Jobs beim Bauhof, beispielsweise bei der Pflege von öffentlichten Grünanlagen", sagt sie. Aber auch die Betreuung von Kindern und Senioren in Einrichtungen der Stadt und Hilfe beim Mittagstisch kämen infrage.
Entscheidend sei, dass die Arbeitslosen wieder an einen geregelten Alltag gewöhnt werden und ein neues Selbstbewusstsein erfahren, sagt Treiber. Es müsse allerdings darauf geachtet werden, dass damit keine regulären Arbeitsplätze gefährdet werden.
Langfristig könne der Bund mit der Investition in die schwer vermittelbaren Arbeitslosen voraussichtlich sogar Geld sparen, rechnet die Regionsabgeordnete vor. „Wenn sich die Projektteilnehmer ihre Aufgabe in den drei Jahren zur Zufriedenheit des Arbeitgebers erfüllen, erhöht sich die Chance, dass sie anschließend wieder einen festen Job bekommen", sagt sie überzeugt.

Calenberger Zeitung am 29. Juli 2010

Pressespiegel vom 29.07.2010


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